Am morgigen Samstag, den 5. September, hat das Warten für 250 Zweierteams ein Ende. Um 10:00 Uhr fällt in Oberstdorf (GER) der Startschuss zum 5. GORE-TEX® Transalpine-Run. 500 Teilnehmer aus 27 Nationen nehmen dann die wohl größte Wettkampf-Herausforderung für Läufer in Angriff. Über acht Tagesetappen verteilt werden im Rahmen der diesjährigen Alpenüberquerung 240 Kilometer und mehr als 15.000 Höhenmeter auf dem Weg bis ins Ziel in Latsch im Vinschgau (ITA) zu Fuß bewältigt.

Die erste Etappe der heuer genutzten Westroute führt das Starterfeld von Deutschland aus in den neuen Etappenort Lech am Arlberg (AUT) und ist im Vergleich zu den Jahren zuvor äußerst knackig. 35,03 Kilometer und 2,543 Höhenmeter müssen überwunden werden und haben damit laut Streckenchef Wolfgang Pohl „nichts mit Einlaufen zu tun. Da geht es richtig zur Sache!“

Vor allem der erste Anstieg ab Schwand hinauf zum höchsten Punkt des Tages, der Fiderescharte (2.210 m), kostet Kraft. Danach passieren die Transalpine-Runner noch die Mindelheimer Hütte (2.006 m) und queren den Schrofenpass (1.681 m), ehe das Etappenziel erreicht ist. Doch bei aller Anstrengung entschädigt der harte Auftakt in die Rennwoche dank der Routenführung für die Strapazen. So erklärt Pohl: „Die erste Etappe hat dank des neuen Ortes an Abwechslung, Vielfalt und Schönheit gewonnen.“

Foto: © GORE-TEX® Transalpine-Run