Garmin ist schnell, wir auch! Denn Gestern konnten wir schon mit einem Vorserien-Gerät des neuen Garmin Edge 800 einen ersten Test machen. Also packten wir den Prototypen auf unser Oldtimer-Rennrad und drehten eine Runde in der wunderschönen Bodensee-Landschaft.

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Unser erster Eindruck

Alles beginnt mit der Montage, und die ist beim Garmin Edge 800 schnell erledigt. Die Gerätehalterung ist super schnell montiert, das Gerät einfach mit einer 90° Drehung fixiert. Unser Edge hatte noch einen zusätzlichen Akku, da die Geräte auf der Messe im Dauereinsatz waren und Garmin nicht wollte, dass uns der Saft ausgeht. Vermutlich machte dieser nur eine Nachladung, da nach einiger Zeit eine Meldung kam, dass die externe Stromversorgung wieder aus sei. Aber grundsätzlich hat man nur den kleinen Edge am Lenker, mit der Option, zusätzliche Energiequellen bei z.B. mehrtägigen Touren anzuhängen.

Trittfrequenz und Geschwindigkeitsmesser werden beim Edge 800 genauso kabellos angebunden wie der Brustgurt zur Herzfrequenzmessung. Bei unserem ersten Test stand uns dieses Zubehör noch nicht zur Verfügung, weshalb manche Felder am Display leer waren.

Das Display ist beim Edge 800 erstmals ein Touchscreen. Aber keine Sorge, die Ablesbarkeit leidet nicht darunter! Die Beleuchtung ist hell genug, lediglich das Spiegeln ist auch hier zeitweise störend, wie bei vielen Laptops, Handys usw. Auch die Rückreflektion funktioniert sehr gut. So hatte ich Anfangs die Beleuchtung fast auf Minimum und konnte trotzdem alles sehr gut ablesen. Einige Teile im Film stammen aus diesem Zeitfenster – Sie werden aber keinen Unterschied erkennen.

Die Bedienung erfolgt beim Edge 800, wie man sich jetzt denken kann, vorwiegend über den Touchscreen. Dabei wischt man einfach von einem Anzeigenmodus in den nächsten, sodass man sich nie wirklich darauf konzentrieren müsste. Somit kann man problemlos unterm Fahren von der Navigationsansicht (die übrigens hier noch nicht eingebunden war) bis hin zum virtuellen Trainingspartner durchschalten. Leider war die Gruppe anfangs etwas langsam, wodurch ich meinen virtuellen Freund der mir praktisch die Runde meines Vorgängers zeigte, nicht einholen konnte, auch wenn ich noch so viel Lust dazu gehabt hätte!

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Fazit: Garmin bringt mit dem Edge 800 einen hochklassigen Bike-Computer gepaart mit vollwertiger Navigationsfunktion, wie man sie von den anderen, neueren Outdoor Geräten von Garmin kennt, auf den Markt. Wer viel mit dem Rad unterwegs ist und auch eine Navigationsfunktion benötigt, wird soviel man jetzt schon sieht, mit diesem GPS Gerät eine Freude haben!

Alle Technischen Daten finden Sie übrigens hier in unserem Bericht vom 26. August.

Wer den Bikecomputer nur zum Trainieren einsetzt, sollte sich auch unbedingt den kleinen Edge 500 ansehen. Auch von diesem haben wir für Sie ein kleines Video mit den neuesten Funktionen nach dem letzten Softwareupdate.

Der Edge 500 ist klein, leicht, ebenso absolut frei von Kabeln, was auch für die Sensoren am Bike gilt, und seit dem letzten Softwareupdate  kann man bei diesem Gerät auch die Navigation zumindest innerhalb schon aufgezeichneter Tracks zu Trainings- oder Vergleichszwecken nutzen! Die Monochromanzeige ist in der Lage, den Track einigermaßen gut darzustellen, um auch rechtzeitig die Abzweigung zu treffen. Garmin stattet den Edge 500 sogar mit einem barometrischen Höhenmesser aus, was zu einer perfekten Auswertung des Höhenprofils beiträgt.

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Link zum Hersteller: www.garmin.at | www.garmin.ch | www.garmin.de